Case Study - Albrecht Bender – ZSK Stickmaschinen

Case Study - Albrecht Bender

Erfolgsgeschichte aus Tradition und Innovation

Albrecht Bender in Weißenburg wurde 1864 in Ansbach gegründet und 1892 vom Großvater des heutigen Geschäftsführers erworben, da das Unternehmen als Lieferant bei Regimentern registriert und zugelassen war. Das Unternehmen ist noch heute in Familienbesitz  und wird in dritter Generation von Gerhard Fürst geleitet, unterstützt von seinem Sohn Roland Fürst und seinem langjährigen Mitarbeiter Ludwig Pfaller.  (Foto Hr. Fürst sen., und jun.) Nach vielen Jahren erfolgreicher Geschäftstätigkeit wurden die angestammten Räume in Weißenburg zu klein, so dass man sich für einen Neubau entschied. Seit 2011 ist Albrecht Bender nun in großzügigen modernen Räumen im Gewerbegebiet vor den Toren von Weißenburg ansässig. Albrecht Bender ist Spezialist für Uniformzubehör und produziert sämtliches Zubehör rund um die Uniform - vom Abzeichen über Tressen und Posamenten bis hin zur Medaille. Mit seinem umfangreichen Sortiment an hochwertigen Produkten beliefert Bender den Handel, die Industrie, sowie Behörden und staatliche Organisationen.  Das in langer Tradition erworbene Know-how, die eingesetzten Werkstoffe und Werkstoffkom-binationen sowie die Teil- und Endprodukte kommen in der Uniform-Effekten-Branche auf der ganzen Welt zum Einsatz. 

 

Zum Kundenkreis gehören beispielsweise die Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Bahn sowie internationale Fluggesellschaften oder Organisationen wie die Nato und United Nations bis hin zu Europäischen Königshäusern. Mit seinem umfangreichen Maschinenpark bietet das Unternehmen eine außergewöhnliche Fertigungstiefe und ist jederzeit in der Lage Großserien zu produzieren, fertigt jedoch auch nach Sonderwünschen exklusive Einzelstücke und Kleinserien. Das Produktportfolio umfasst die beachtliche Zahl von mehreren Hunderttausend Artikeln. Der Großteil der Produktion geht an inländische Kunden, ca. 40% in den Export. Neben dem Hauptsitz in Weißenburg unterhält das Unternehmen weitere Niederlassungen in der Tschechischen Republik und in Tunesien. Dort wird Stickerei schwerpunktmäßig mit Maschinen und zu einem kleinen Teil auch noch von Hand gefertigt. Die Gruppe beschäftigt insgesamt 350 internationale Mitarbeiter. 

Case Study - Albrecht Bender – ZSK Stickmaschinen

Bereich Stickerei

Seit jeher bietet Albrecht Bender Artikel, die mit kunstvoller Handstickerei veredelt und individualisiert werden. Und bereits im Jahr 1933 setzte Albrecht Bender die erste Maschine für die Stickerei ein. Dieser Bereich wurde über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich ausgebaut und dem expandierenden Geschäft angepasst.

Kooperation mit ZSK: Wie alles begann "Damals in Atlanta"

Bis 1996 wurde Bandmaterial unter Verwendung von Stickrahmen auf sogenannten Namensband-maschinen bestickt. Auf Dauer und mit den wachsenden Stückzahlen war dieses System jedoch nicht mehr zeitgemäß und nicht mehr effizient. Das Einlegen des Trägermaterials in die Rahmen dauerte zu lange. 1996 suchte Herr Fürst also eine Lösung, mit der gewebte Bänder automatisch per Durchzug  transportiert und kontinuierlich bestickt werden konnten. Er ließ bei allen namhaften internationalen Stickmaschinen-Herstellern Muster absticken. Das Ergebnis war jedoch nicht zufriedenstellend. Manche Muster waren unpräzise, andere zwar präzise, wiesen jedoch ein für den europäischen Markt völlig unpassendes Stickbild auf. Die Ideallösung war bis jetzt noch nicht dabei. Auf der Messe in Atlanta im Jahre 1996 fand dann das erste Gespräch mit der Firma ZSK aus Krefeld statt. Nach diesem Gespräch mit Herrn Metzler, damals Leiter der Softwareabteilung und der ZSK Geschäftsführung war kurz darauf die Idee geboren.  Innerhalb kurzer Zeit wurde die Gurtbandeinrichtung gemäß Bender-Anforderungen bei ZSK entwickelt und nach knapp sechs Monaten wurden die ersten ZSK Maschinen mit dieser neuen Technik konzipiert. 5 Roll2Roll-Maschinen, einem Vorgänger des heutigen Roll2Basket-System wurden an Bender ausgeliefert. Mindestens ebenso revolutionär war damals eine gleichzeitig von ZSK entwickelte Software, der ZSK „Production Manager“. Albrecht Bender setzte diese Software bereits 1996 für die zentrale Verwaltung der Monogramme ein und war damals wohl eines der ersten Unternehmen mit einem voll automatisierten Arbeitsprozess für die individualisierte Namensstickerei.

 

Die Albrecht Bender Maschinenstickerei zählt zu den fortschrittlichsten auf der Welt. Der Maschinenpark umfasst heute knapp 100 der modernsten computergesteuerten ZSK Stickmaschinen aus den Serien SPRINT, RACER und CHALLENGER - von Einkopf- bis hin zu 18-Kopfmaschinen. Auf den zahlreichen Einkopf-Maschinen werden mit dem sogenannten „Roll2Basket“ vorwiegend Namens-bänder gestickt. Die von Herrn Fürst als seine „Flaggschiffe“ bezeichneten vier 18-Kopf Maschinen wurden speziell für die Großserienfertigung von Abzeichen angeschafft.
 

Case Study - Albrecht Bender – ZSK Stickmaschinen
Case Study - Bender – ZSK Stickmaschinen
Case Study - Albrecht Bender – ZSK Stickmaschinen
Case Study - Albrecht Bender – ZSK Stickmaschinen
Case Study - Albrecht Bender – ZSK Stickmaschinen

Digital und vernetzt – damals und heute

Von der Stickmaschinenhalle gehen wir direkt in das Büro der Arbeitsvorbereitung. Hier erklären uns die Mitarbeiter, wie sie mit den Stickmaschinen „kommunizieren“. Die individuelle Namensstickerei ist wie bereits beschrieben ein voll automatisierter computergesteuerter Arbeitsprozess, bei dem die Arbeitsvorbereiter ihre Aufträge ausschließlich direkt vom Server auf die Maschine schicken. Die zentrale Kompetenz steckt in der Software, dem ZSK „Production Manager“.  

 

Vorteile im Tagesgeschäft

Der Vorteil der Vernetzung ist, dass alle Muster zentral auf dem Server abgelegt sind. Die Rüstzeit an der Stickmaschine reduziert sich, Fehler bei der Namensübertragung werden vermieden. Dies ist in Anbetracht der Vielzahl an Namen ein enormer Vorteil für das Unternehmen und eine Entlastung für die Mitarbeiter.  Bei Kapazitätsengpässen können Aufträge einfach und schnell auf jede im Netz verfügbare und geeignete freie Maschine übertragen werden. Kleine Maschinen lassen sich ohne großen Personaleinsatz managen und die Sticker können sich stattdessen intensiv um die großen Maschinen kümmern. „Die Stickmaschinen spielen bei uns eine ganz zentrale Rolle. Sie laufen hier im Dauerbetrieb – und das einwandfrei. Ein Tagesablauf ohne die ZSK Maschinen ist für uns unvorstellbar.“  erklärt Frau Rauenbusch, langjährige Stickerin. Durch regelmäßige Wartung und das ständige Nachrüsten von Neuerungen hält das Unternehmen Albrecht Bender seinen Maschinenpark auf dem neuesten Stand der Technik. Die erste ZSK Maschinengeneration wird nun nach mehr als 20 Jahren Betriebseinsatz nach und nach gegen neue ZSK Sprint und Racer Maschinen ausgetauscht.

Case Study - Albrecht Bender – ZSK Stickmaschinen

Kontaktieren Sie: Albrecht Bender

Albrecht Bender

 

Albrecht Bender GmbH u. Co
Richard-Stücklen-Straße 15
91781 Weißenburg
E-Mail: mailbox@a-bender.de
Internet: https://www.a-bender.de/

Herausforderung und Alleinstellungsmerkmal

Dies alles zu organisieren, zu strukturieren und erfolgreich zu steuern ist keine leichte Aufgabe. Dank der erfahrenen und umsichtigen Geschäftsführung und einem engagierten Team aus 350 klugen Mitarbeiter-Köpfen und einem hochmodernen Maschinenpark inklusive 450 leistungsstarken ZSK-Stickköpfen ist Albrecht Bender weiter auf Erfolgskurs.

„Unsere größte Herausforderung und gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal ist wohl die Komplexität unseres Produktportfolios, die Vielzahl der Produktionsverfahren und die große Bandbreite bei unseren Stückzahlen von 1 bis 1 Million“.

 

Roland Fürst

„Wir waren natürlich begeistert von der Robustheit der Maschinen und der Stickqualität, aber mindestens ebenso überzeugt vom Know-How bei ZSK und dem besonderen Kundenservice. Wichtig war für uns zudem, dass wir direkt mit dem Hersteller zusammenarbeiten und verhandeln konnten und nicht mit einem Vertreter. Und dies war bei ZSK der Fall.“

 

Stephan Rühl

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